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Froschhausen ist ein Stadtteil von Seligenstadt im südhessischen Landkreis Offenbach.
Froschhausen liegt nordwestlich der Kernstadt Seligenstadt. Die Ortsmitte ist etwa drei Kilometer vom Seligenstädter Marktplatz entfernt. Die Gemarkung grenzt im Norden an Klein-Krotzenburg und Hainstadt, im Westen an Weiskirchen und im Südwesten an Jügesheim.
Im Norden und Südosten des Orts entspringen zwei Bäche. Etwa am Autobahnkilometer 196 der Bundesautobahn A 3 entspringt der Werniggraben, der durch das Naturschutzgebiet Kortenbach bis zur Landesstraße 2310 fließt. Im Naturschutzgebiet Schwarzbruch bei Seligenstadt fließt er nach Norden entlang der Obermannslache bis in den Langhorst nach Hainburg. Am Ende des Langhorst mündet der Weihersbach in den Werniggraben. Der Weihersbach hat zwei Quellen: am Beginn des Langhorst und in einem Gartengrundstück im Wohngebiet Im Erlig in Froschhausen. Auf Froschhäuser Seite wird der Weihersbach auch als Weigertsbach bezeichnet.[3] Die Froschhäuser nennen die Quelle des Weihersbachs auch Brunkel. Einer örtlichen Sage zufolge sollen von dort die Froschhäuser Kinder stammen.
Östlich der Ortslage liegen zwei Baggerseen, die unter dem Namen Harressee bekannt sind. Sie dienen als Angelgewässer. Das Fischereirecht liegt bei den Angelsportvereinen ASC Anglerruh (Oberer Harressee) und ASV Mainfisch (Unterer Harressee).
Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur kommunalen Gebietsreform 1977 hatte die Gemeinde nur zwei Bürgermeister: Otto Adam Schmitt (1945–1961) und Hans Gerstner (1961–1976). Beide gehörten der CDU an.
Als frühere Bürgermeister amtierten Schmitt (1826), Hofmann (1852), Johannes Daus (1866), Lommel (1874–1883) und Valentin Holler (1913–1945).[7]