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Rollwald (gelegentlich der Rollwald oder Siedlung Rollwald genannt) ist ein Ortsteil von Nieder-Roden in der Stadt Rodgau.
Er wurde 1938 als Straflager begründet. Durch seine Lage zwei Kilometer südlich des Hauptortes und seine spezielle Geschichte, aber auch durch die eigene Bahnstation (Rodgau-Rollwald), wird er oft fälschlich als Stadtteil von Rodgau wahrgenommen. Bis 1976 war Nieder-Roden eine selbständige Gemeinde im Kreis Dieburg, danach wurde es mit vier anderen Gemeinden aus dem Kreis Offenbach zur Stadt Rodgau zusammengeschlossen. Rollwald hatte laut Mitteilung der Stadt Rodgau im 75. Jahr seines Bestehens, im Juni 2013, 1.469 Einwohner.[1]Nieder-Roden liegt etwa dreißig Kilometer südöstlich von Frankfurt in der südmainischen Ebene. Das Klima ist, abseits der Mittelgebirge, relativ windig und niederschlagsarm; die Gegend galt bis ins 20. Jahrhundert wegen der sandigen, wenig ertragreichen Böden als arm.[2]Rodgau ist die einwohnerstärkste Stadt im Landkreis Offenbach in Hessen und liegt südöstlich von Offenbach am Main im Rhein-Main-Gebiet. Sie entstand 1979 aus der Großgemeinde Rodgau, die 1977 im Rahmen der Gebietsreform in Hessen durch den Zusammenschluss von fünf bis dahin selbständigen Gemeinden gebildet wurde. Die Geschichte der heutigen Stadtteile reicht bis ins 8. Jahrhundert zurück. Sitz der Stadtverwaltung ist der zentral gelegene Stadtteil Jügesheim.